Seine Bilder

Man kann und darf nicht still halten angesichts der Geschehnisse, die einem in der Welt und in seinem Umfeld begegnen. Ich male weil ich mich dazu ausdrücken muss.

 

Das habe ich mehrere Jahre als Schauspieler bei der Theatergruppe „Die Rufer“ getan und tue es heute als Maler und Objektkünstler. Es gibt drei Wege, wie ich mich bildnerisch auseinander setze:

Zur Zeit des Vietnamkriegs schuf ich z. B. eine Reihe von schwarzweiss Lithos mit den Titeln "Schwarze Wolken nahmen uns die Blätter" und "Nadeln gehen durch ihre Körper". 

 

Ein aktuelles Thema das mich beschäftigt: Wann beginnt das Leben? – Eine Auseinandersetzung mit Embryonen. Das Bild zeigt einen zwölf Tage alten Embryo, den ich in 10.000facher Vergrößerung malte. Ein weiteres Bild zeigt das Herz des Embryos. Das Bild fordert den Betrachter auf, sich mit diesem Thema auseinander zu setzen. 

"Schwarze Wolken nahmen uns die Blätter"

"Nadeln gehen durch ihre Körper"


"Embryo"

Andere Bilder entstehen, indem ich zum Pinsel greife und die Farben auf die Leinwand setze.

Es beginnt ein bildnerischer Prozess, bei dem Ausdruck, Aussage und Komposition für mich das Wichtigste sind. Ich arbeite auf den Moment hin, bei dem alle Teile ihre endgültige Beziehung zueinander gefunden haben.

 

Auch einzelne Motive können die Inspirationsquelle für ein Bild darstellen. Landschaften male ich auf Reisen. Sie sind Balsam für meine Seele...